[Gamescom] Hands-On: The Evil Within 2 angespielt

Die Story ist einfach und simpel: Sebastian sucht nach seiner im ersten Teil verschwundenen Tochter. Weil The Evil Within 2 ein Horror-Spektakel ist, ist diese nicht einfach beim Zigarettenholen verschwunden sondern irgendwie sonderbar weg. Im Gegenzug beglücken zombieartige Wesen Sebastian mit ihrer Anwesenheit und machen ihm und dem Spieler das Leben mehr als schwer.

Augenfälligste Qualität ist sicherlich die dichte Atmosphäre. Präsentation und Inszenierung zielen auf größtmöglichen (Horror)Effekt ab und dies gelingt gut.

Der \Der "Tochtersuchomat" in Aktion

Zweischneidig hingegen sind die, auch wegen des zuvor beschrieben Pluspunktes, spielerischen Freiheitsgrade. Mal fühlt sich das Spiel wie eine dauerhafte Zwischensequenz an und erinnert an das Adventure bzw. den interaktiven Film Fahrenheit aus dem Jahr 2005. An anderen Stellen hingegen kann man sich völlig frei bewegen. Wie groß diese Freiheitsgrade und die Gegenden sind, ließ sich auf die Schnelle nicht ausloten.

Verwirrend waren die teils komplizierte und ungewohnte Controller-Bedienung. Die Grafik hingegen war auf dem (inzwischen üblichen) hohen Niveau. Großartig hingegen waren die Bewegungen der Figuren in einigen Sequenzen. Sie sind nicht nur technisch perfekt umgesetzt sondern auch sehr gut in Szene gesetzt.

Bemerkenswert ist auch das Crafting-System, mit dem man Munition und Waffenverbesserungen bei Bedarf selbst herstellen kann.

Die Veröffentlichung des Spiels ist für Mitte Oktober geplant.

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1 Kommentar
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  • fffcmad
    Wird das wieder so ein Bugfest, was dann noch obendrauf kurz vor Ende in einem unbrauchbarem Savegame endet? Der Hersteller ist in Sachen Support keine Leuchte. Bloß vermeiden!
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