GoPro ruft Kamera-Quadcopter Karma zurück

Die faltbare Drohne Karma wird ihrem Namen wohl nicht ganz gerecht: Wenige Wochen nach dem Verkaufsstart der über 800 Euro teuren Kameradrohne ruft GoPro alle bisher verkauften Exemplare zurück. Insgesamt sollen bisher rund 2500 Quadcopter verkauft worden sein.

Der Hersteller begründet den Rückruf mit technischen Problemen, die zu einem Stromausfall während des Flugs führen können. Da die rund ein Kilogramm schwere Drohne nicht segeln kann, droht ein ungebremster Absturz mit potenziellen Personen- und Sachschäden.

Für GoPro kommt der Vorfall zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt: Erst in der vorherigen Woche musste das Unternehmen extrem schwache Quartalszahlen mit einem im Vorjahresvergleich um 40 Prozent geringeren Umsatz und einem Verlust in Höhe von 104 Millionen Dollar vermelden.

GoPro leidet insbesondere unter dem kleinen Markt für Action-Kameras und versucht sich etwa durch Drohnen zu diversifizieren - bisher offensichtlich ohne Erfolg.

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2 Kommentare
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  • jo-82
    "Die faltbare Drohne Karma wird ihrem Namen wohl nicht ganz gerecht"
    Im Gegenteil, der Name hält was er verspricht. Denn: Karma's a bitch.
    ;)
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  • Apok999
    Leider werden manche Produkte zu früh auf den Markt geworfen, man hat seitens GoPro zumindest schnell reagiert...trotz großem Image-Verlust. Hier ein weiterer Artikel dazu: http://dreidrohnen.de/news/bad-karma/
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