Legion Y520 und Y720: Lenovo präsentiert Gaming-Notebooks

Die Gaming-Nische erweist sich derzeit als sehr vital. Während die Umsätze bei klassischen Desktop-PCs und Notebooksstetig zurückgehen, steigen sie bei insbesondere bei Notebooks fürs Computerspielen. Und bis auf Lenovo versuchen mittlerweile auch alle großen Hersteller in dieser Nische mitzumischen. Nun ziehen die Chinesen allerdings nach: Im Rahmen der Legion-Serie präsentiert der Hersteller das Y520 und das Y720.

Lenovo Legion 520

Das Legion Y520 stellt den Einstieg dar: Es wird mit einem 15,6 Zoll großen IPS-Bildschirm ausgestattet, der eine Full-HD-Auflösung bietet. Im Inneren sitzen ein Intel Core-Prozessoren, die auf einen Arbeitsspeicher von bis zu 16 Gigabyte zugreifen können. Als Grafikkarte vertraut der Hersteller an dieser Stelle auf Nvidias Geforce GTX 1050, die mit einem vier Gigabyte großen Grafikspeicher aufwartet.

Für das Speichern von Daten werden im Gehäuseinneren zwei Laufwerke untergebracht: Zum einem steht eine SSD zur Verfügung, die ein Speichervolumen von bis zu 512 Gigabyte bereitstellt, zum anderen kann auf eine Festplatte mit einem Speicherplatz von 500 Gigabyte bis zwei Terabyte zurückgegriffen werden.

Für den Netzwerkverkehr stehen ein Gigabit-LAN-Port sowie ein WLAN-Modul bereit, das auf der Basis des ac-Standards funkt. Außerdem ist Bluetooth 4.1 an Bord. Für Peripherie mit Kabel können eine USB-2.0-Schnittstelle sowie zwei USB-3.0-Ports genutzt werden, ein USB-3.1-Anschluss mit Typ-C-Interface dient gleichzeitig als Anschlussmöglichkeit für Bildschirme mit DisplayPort. Der Kaufpreis beginnt - je nach Konfiguration - bei 999 Euro liegen.

Lenovo Legion 720

Wer 500 Euro mehr investiert, bekommt bei Lenovo ab sofort das Legion Y720, das schon beim Gehäuse mehr bieten will, denn hier wird auf einen Aluminium-Körper gesetzt. Wie bei dem kleineren Modell wird gleichermaßen ein 15,6 Zoll großes Display verbaut, das optional Inhalte mit einer 4K-Auflösung darstellen kann.

Beim Prozessor, dem Arbeits- und dem Datenspeicher bestehen die gleichen Konfigurationsmöglichkeiten wie beim kleineren Y520, allerdings wird als Grafikkarte eine Geforce GTX 1060 verbaut. Außerdem werden zwei hochwertigere JBL-Lautsprecher mit einer Leistung von zwei Watt sowie ein 3-Watt-Subwoofer integriert.

Bei der Schnittstellenausstattung besteht der einzige Unterschied zu dem kleineren Modell darin, dass nun drei USB-3.0-Schnittstellen verbaut werden - auf den mittlerweile betagten 2.0-Standard wird verzichtet.

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6 Kommentare
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  • nVidiAMD
    Hm, also ich würde keines der beiden Modelle als Gaming-Notebooks bezeichnen. Mit der GTX1060 (mobile) mag man noch ganz gut spielen können aber nicht in 4K@60fps (die 1060 etwas langsamer als eine GTX970 und die schafft kein 4K).

    Mit der 1050 dagegen zockt man nichtmal in FHD mit 60 fps. Es sei denn, man spielt Games, die 5 Jahre alt oder älter sind.
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  • Plutonium
    Zunächst mal hatte Lenovo bereits seit Jahren die Y-Serie im Angebot die speziell auf Gamer ausgerichtet sein sollte. Sie haben es zwar verpatzt entsprechende Grafikkarten zu verbauen (Letztes Topmodell hatte eine 960M), aber genügend für Gaming auf mittleren Ansprüchen war es allemal.

    @Nvidiamd 60fps sind doch kein Kriterium damit man ein System als 'Gaming'-System bezeichnen kann. Und selbst wenn, kann man mit entsprechenden Einstellungen hier Abhilfe schaffen.
    https://www.notebookcheck.com/Pascal-in-der-Mittelklasse-GeForce-GTX-1050-Ti-und-GTX-1050-im-Test.189343.0.html
    Der Test zeigt, dass selbst aktuelle Spiele(Witcher 3, Tomb Raider) auf FHD auf einer 1050 mit gut 40fps laufen. Soll für Leute die keine 2000€ für einen Laptop liegen lassen wollen genug sein. Wo du den Unsinn her hast, dass die 970 schneller ist als eine 1060 ist mir schleierhaft. Speziell auf 4k:

    http://www.pcgameshardware.de/Geforce-GTX-1060-6G-Grafikkarte-264678/Tests/GTX-1060-Review-1201931/2/

    Und 4k auf einem Laptop.. naja. 8Mio Pixel selbst auf 17" sind meiner Meinung nach etwas übertrieben.
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  • nVidiAMD
    PCGH ist ein gutes Beispiel, da die ihre Benchmarksequenzen gut nachvollziehbar als Video zeigen. Wann immer ich diese Sequenzen mit meiner 970 nachstelle, liegen meine Werte mind. 20% über dem, was PCGH gemessen hat. Dagegen passen die Resultate der 1060 ziemlich genau zu meinem System (+- 2 oder 3fps Messschwankung).

    60fps sind defacto Standard, wenn es darum geht zu definieren, ob ein Game flüssig läuft und gut spielbar ist, natürlich unter Berücksichtigung der Frametimes und darüber definiere ich, ob ein System ein Gaming-System ist. Wenn dagegen die Tatsache, dass ein Game nicht haarsträubend ruckelt, ausreicht, um das zugrunde liegende Systeme mit dem Prädikat "Gaming" zu versehen, dann haben wir da vermutlich einfach zwei unterschiedliche Standards :)

    Wobei die Definition "Gaming" oder nicht auch wieder nur eine Momentaufnahme ist.
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