Microsoft überarbeitet WGA-Authentifizerung

Microsofts hat das vor wenigen Monaten eingeführte Authentifizierungstool WGA (Windows Genuine Advantage Notifications) überarbeitet.

Die umstrittene Prüfung, die vom System etwa bei der Installation von Internet Explorer 7, Media Player 11 oder Office 2007 ausgeführt wird, soll nun transparenter gestaltet sein. Auch hat Microsoft angekündigt, alle drei bis vier Monate eine neue Version zu veröffentlichen, um schneller auf neu entdeckte, illegale Produktschlüssel reagieren zu können.

Vor allem der undurchsichtige Installationsvorgang hatte Microsoft in der Vergangenheit harsche Kritik eingebracht. Ab sofort werde den Kunden eine Einführung über die WGA-Technologie präsentiert, die Anwendern die Funktion und den Nutzen der Überprüfung erläutern soll. Weiter sollen auch die Formulierungen entschärft werden, die Anwender auf einen nicht legitimen Produktschlüssel hinweisen.

"Das Thema nicht-lizensierter PCs ist für uns und die Industrie ein wichtiges Thema. Dennoch sind wir bemüht, in diesem Bereich auf Kooperation mit unseren Kunden zu setzen", erklärt Produktmanager Robert Lampl. Das Thema Sicherheit will Microsoft dabei weiterhin von der WGA-Prüfung ausklammern, indem laufende Security-Updates auch in Zukunft nicht mit dem Authentifizierungstool gekoppelt sein sollen.

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