Nvidia Tesla K40 "Atlas" offiziell vorgestellt

Mit der Speicherverdopplung bei der FirePro S10.000 wollte AMD vor allem eines: Ein Zeichen vor der Präsentation des Tesla 40K "Atlas" setzen, mit der der Konkurrent Nvidia eine aktuellere Lösung für höchste Leistungsansprüche liefern will. Gerade im Umgang mit Big Data oder komplexen wissenschaftlichen Berechnungen soll sich die Karte auszeichnen.

Im Vergleich zum bisherigen Nvidia-Spitzenmodell der K20X, das einen GK110-Grafikchip mit 2688 CUDA-Kernen besitzt, soll die Leistung der Tesla K40 um 40% höher liegen. Dazu wird der Chipsatz GK180 verbaut, auf dem nun 2880 CUDA-Kerne untergebracht werden. Diese von 12 GB GDDR5-Speicher unterstützt werden und erreichen bei einfacher Genauigkeit eine Performance von 4,29 TFLOPS, bei doppelter Auflösung sind 1,43 TFLOPS möglich. Angebunden wird die Karte mit Hilfe eines PCI-Express-3.0-Interface.

Bedeckt hält sich Nvidia zum Strombedarf der Karte, allerdings wird darüber spekuliert, das das TDP bei 235 W bis 245 W liegen könnte. Unbekannt ist derzeit ebenfalls der Preis, der für diese Form der Beschleunigung gezahlt werden soll. Allerdings dürfte die Karte bereits in Kürze bei einigen Herstellern (Asus, Bull, Cray, Dell, HP, IBM, Supermicro oder Tyan) sowie Handelspartnern auftauchen.

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