Oculus Rift auseinandergenommen: Zwei Displays mit 456 ppi

Einmal mehr erlauben die Schrauber von iFixit einen tieferen Blick in ein neues High-Tech-Gadget: Sie haben die Oculus Rift auseinandergenommen - und dabei zunächst erst einmal gestaunt, dass die Brille recht leicht in ihre Einteile zerlegt werden konnte. Der Hersteller verwendet bei der Produktion überraschenderweise keinen Kleber, was später eine leichte Reparatur ermöglichen sollte.

Unter der Haube stecken zwei Linsen, die dem Nutzer das Eintauchen in die virtuellen Bilderwelten ermöglichen sollen. Im Gegensatz zu den Prototypen DK1 und DK2 wird für diese kein klassisches Glas verwendet, sondern es werden Fresnel-Linsen verbaut, die bei identischer Vergenz ein deutlich geringeres Gewicht und eine durchdachte Gestaltung mitbringen. Der jeweils sichtbare Bildschirmausschnitt ist bei einer variablen Tiefe größer. Die Linsen sind zudem asymmetrisch gestaltet, was dem menschlichen Blick besser entgegenkommt.

Hinter den beiden Linsen wird jeweils ein separater Bildschirm geboten - die größte Neuerung, die mit der finalen Version CV1 eingeführt wurde. Die Panels bieten jeweils eine Diagonale von 90 mm und eine Auflösung von 1200 x 1080 Pixeln, was eine Pixeldichte von 456 ppi bedeutet. Unterm Strich ist das weniger als aktuelle High-End-Smartphones, deren 2K-Displays Werte um die 570 ppi bewerkstelligen.

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