Broadcom erwägt feindliche Qualcomm-Übernahme

Broadcom hatte in der vergangenen Woche den Anteilseignern von Qualcomm ein Angebot von mehr als 100 Milliarden - oder 70 Dollar pro Aktie - unterbreitet, um den Chipgiganten zu übernehmen. Am Wochenende hat sich die Konzernspitze unter Führung von Qualcomm-CEO Steve Mollenkopf allem Anschein nach abgestimmt und wird wohl den Aktionären des Herstellers empfehlen die Offerte auszuschlagen. Der Wert des Herstellers wird demnach als zu niedrig angesetzt.

Broadcom hat allerdings bereits angedeutet auch eine feindliche Übernahme in Erwägung ziehen zu wollen: Im Raum stehen zwei Schritte. Zum einen könnte den Aktionären ein alternativer Vorstand vorgeschlagen werden, mit dem der bisherige abgelöst und die Übernahme durchgeführt wird. Zum anderen könnte das Kaufangebot für Qualcomm noch einmal aufgestockt werden. Letzteres dürfte - wenn überhaupt - wohl der erfolgreichere Weg sein, schließlich hat Qualcomm zuletzt für Nachrichten gesorgt, die eine prosperierende Entwicklung in Aussicht stellen, sodass viele der Qualcomm-Aktionäre keinen Anlass für einen Austausch eines Vorstands sehen und vielmehr auf ein höheres Angebot warten dürfte.

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