Samsung hat Entwicklung von 8-nm-Fertigungsverfahren abgeschlossen

Bei Smartphone-SoCs ist die Strukturbreite mittlerweile schon ein kaufentscheidendes Kriterium bei den Endkunden geworden. Bei einer neuen Generation scheint es fast zu einer Pflicht geworden zu sein, mit einem neuen Fertigungsverfahren den einen oder anderen Nanometer einzusparen - eine Entwicklung, die nicht zuletzt von Samsung vorangetrieben wurde.

Der weltgrößte Chiphersteller gilt als einer der fortschrittlichsten bei der Weiterentwicklung der Prozesstechnologien und verkündet nun eine neue Stufe erreicht zu haben: Künftig können die Koreaner Prozessoren mit einer Strukturbreite von acht Nanometern fertigen, die nach Low-Power-Plus-Methode optimiert wurden.

Der Innovationsgrad ist jedoch begrenzt, denn im Prinzip handelt es sich "nur" um eine Verbesserung des aktuellen 10-nm-Prozess. Ein technologischer Sprung wird erst mit der darauffolgenden Generation erwartet. Dann soll die EUV-Lithografie genutzt werden, die extreme ultraviolette Strahlung nutzt, sodass die Strukturbreite der Chips auf sieben Nanometer sinken soll.

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