Xiaomi beginnt mit Erschließung des europäischen Marktes

Bisher waren für den Kauf und Betrieb eines Xiaomi-Smartphones in Europa und Deutschland gleich mehrere Hürden zu beseitigen. Dies begann beim Kauf mit Problemen wie Zoll und Einfuhrumsatzsteuer, teils fehlende Unterstützung aller LTE-Frequenzen (Stichwort: Band 20), Garantieunsicherheiten und endete mit der Installation eines EU-ROMs, um das chinesische Englisch aus Android bzw. MIUI zu entfernen. Auf der Habenseite waren zuallererst das vorzügliche Preis-Leistungs-Verhältnis und die überraschend gute Versorgung mit Sicherheitsupdates, bei dem sich etliche etablierte Hersteller eine ganze Scheibe abschneiden könnten.

Seit Herbst 2016 gibt es Xiaomis Geräte schon in Polen und nun beginnt der Direktvertreiber und Hersteller auch mit dem Eintritt in den restlichen osteuropäischen Markt. Bewohner von Westeuropa und Deutschland müssen sich aber noch etwas gedulden. Dennoch sollten damit auch hierzulande die bestehenden Hürden schon vor dem Deutschlandstart deutlich schrumpfen. Der Testballon Polen scheint wohl erfolgreich genug gewesen zu sein, um nun den nächsten Schritt zu wagen.

Laut einem Interview im Handelsblatt war neben Ressourcenproblemen, auch die komplizierte Patentlage ein Grund für das bisherige Zögern. Mit einem großen Patentdeal mit Nokia scheint sich hier die Lage aber entspannt zu haben und Xiaomi fühlt sich für diesen Schritt gewappnet. Wann der Schritt nach Deutschland konkret stattfindet, wurde leider nicht mitgeteilt.

Im November letzten Jahres hatten wir das seinerzeitige Flaggschiff genauer unter die Lupe genommen und waren durchaus angetan.

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